Die vertikale Delta-Loop

Gesucht wurde eine Kurzellenantenne, die ohne Tuner funktioniert (Verluste) und ein flaches Abstrahldiagramm besitzt. Ausserdem sollte sie weitgehenst unabhängig von den Erdverhältnissen funktionieren, um nicht bei jedem neuen QTH aufwändige Abstimmungen vornehmen zu müssen.
Diese Eigenschaften finden sich in der Delta-Loop wieder. Einziges Problem ist, dass es sich hierbei um eine Monoband-Antenne handelt. Durch den geringen Materialaufwand kann man sich aber ja mehrere Versionen für unterschiedliche Bänder bauen.
Die Delta-Loop ist ein gleichseitiges Dreieck. Theoretisch geht auch ein gleichschenkliges Dreieck, jedoch wird der Abstrahlwinkel und auch der Einfluss der Erde immer größer, je länger der Horizontalteil wird.

Die Delta-Loop strahlt aus der Fläche heraus und besitzt deutliche Maxima und Minima. Das bedeutet aber auch, dass man gezielt in spezielle Richtungen abstrahlen kann. Ist einem das nicht ganz so wichtig, könnten an einem Mast auch zwei Delta-Loops für zwei unterschiedliche Bänder montiert werden, die jeweils um 90 Grad versetzt angeordnet sind.
Der Umfang der Schleife soll ca. 1,04 Lambda betragen, macht also pro Seite 1/3 * 1,04 Lambda. Von der Spitze des Dreiecks bis zum Einspeisepunkt sind es ca. 0,25 Lambda. Damit kann man sich die Antenne für jedes Band nach bauen.
Die Höhe kann man leicht errechnen: h=Wurzel aus (Lambda/6)*(Lambda/6). Kann man mathematisch zwar schöner schreiben, aber nicht mit meinem HTML-Editor, hi.