Die Alex-Loop

Erstmals habe ich die Alex-Loop auf unserem Fieldday 2012 gesehen, als sie Bernd, DF1NY, zusammen mit seinem QRP-TRX mitgebracht hat. Schon immer ein Fan von magLoops hat mich diese Antenne sehr fasziniert und lediglich der relativ hohe Preis hat mich abgeschreckt, die Antenne sofort zu bestellen. Denn so praktisch die Tasche auch ist, für ein bisschen Platikrohr und einen kleinem Drehko zahlt man schon sehr viel Geld. Aber, wie so oft, siegt das Gefühl über den Verstand und ich habe sie mir mal gebraucht gekauft, in etwa zur Hälfte des Neupreises. Das war dann für mich ok, hi.

Als eigentliche Loop wird ein Koaxkabel verwendet, das früher vermutlich für die LAN-Verkabelung eingesetzt wurde. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es Twinax ist, aber da nur der Schirm verwendet wird, spielt das keine Rolle. Der KX-3 findet in der Tasche leider keinen Platz mehr, dafür aber mein kleiner 4,5 AH Bleigel-Akku. Der Aufbau erfolgt mühelos und ist nach ca. 2 Minuten abgeschlossen. Bei einem bekannten Online-Versteigerer habe ich mir für 5 Euro ein Plastik-Fotostativ nebst Transporttasche gekauft und mit einem kleinen Winkel und einem Stützröhrchen wird die Alex-Loop auf dem Stativ montiert. Die Höhe über Grund ist nicht so entscheidend, dafür hilft die Drehmöglichkeit, Signalunterschiede von bis zu 3 S-Stufen zu generieren. Auf freiem Feld ist die Alex-Loop der MP-1 deutlich unterlegen aber im bebauten Gebiet (z.B. auch der heimische Garten) lässt die Signale umgekehrt bis zu 3 S-Stufen kräftíger werden als mit der MP-1. Zudem erfolgt der Bandwechsel deutlich schneller, ein SWR von 2 stimme ich mit Gehör ab, nach weiteren 10 Sekunden habe ich das SWR immer kleiner gleich 1,5. Allerdings erfordert die Alex-Loop bei einem QSY innerhalb des Bandes auch immer ein Nachstimmen. Das geht aber nach einer gewissen Routine sehr schnell.

Alex-Loop